Simpel gewinnt
Um Lesezeichen zu verwalten gibt es viel, sehr viel Wege, Methoden, Ansprüche. Zu viele. Ich befinde mich seit Jahren in einer Art Loch. Lesezeichen im Firefox benutze ich nur, damit die neue Auto-Vervollständigung bei eintippen funktioniert. Ansonsten aber eigentlich kaum.
Ich versuche stattdessen, mit del.icio.us zu arbeiten. Das ist ganz nett, auch schon recht simpel, aber ich musste mir unglaubig lange überlegen, wie ich clever tagge (mit Schlagwörtern versehe), um auch wiederzufinden (hier kann man sich das Ergebnis ansehen).
Dann gibt es ja noch hunderte Firefox-Plugins, von denen mir besonders eines zugesagt hat: Taboo. Damit kann man, auch recht schön visuell gestaltet, Bookmarks machen. Aber irgendwie benutze ich das nur, wenn die Seite schön aussieht, also vor allem bei Designbeispielen oder ähnlichem (weil man ja eine schicke Vorschau der Seite sieht).
Jetzt gebe ich noch einem anderem “Service” die Chance, mich zu überzeugen: Instapaper. Und einfacher als dieser Dienst es macht geht es eigentlich auch nicht. Schon die Anmeldung: Einfach einen Namen oder so eingeben, der noch nicht existiert, dann optional ein Passwort und schon ist man drin, keine Mail, keine Aktivierung (hier ein Screenshot auf Flickr.com).
Dann speichert man ein Bookmarklet (kurzes Javascript als Lesezeichen “getarnt”) und los gehts. Nun finde ich beispielsweise einen interessanten Artikel auf Telepolis (TP) über Nazis und Straight Edge, habe aber gerade keine Zeit ihn zu lesen. Früher hätte ich mir einfach ein kleines Lesezeichen gemacht, aber bestimmt vergessen, wie ich mich kenne. Jetzt klicke ich einfach dieses schicke Bookmarklet, ein kleines Fenster springt auf und sagt mir “Saved”.
Wenn ich wieder Zeit habe, besuch die die Hauptseite von Instapaper und kann mir dort den Artikel als Link finden oder, ohne die Seite nochmal direkt aufzurufen, den Artikel, allerdings ohne Bilder, weiterlesen.
Jetzt muss nur noch die Zeit zeigen, ob ich denn wenigstens diesen “Service” nutze. Aber vielleicht bin ich einfach ein Mensch zum direkt lesen und dann vergessen.
Wer erst gucken will, kann das bei Flickr tun: Screenshots von Instapaper.
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